AEQUOS
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Das Kniegelenk
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Auswahl der Endoprothese

Bei der Entwicklung des ÆQUOS G1 wurde von einem völlig neuen Ansatz ausgegangen, der sich die anatomischen Strukturen der Natur und deren Biomechanik zum Vorbild nimmt, um die natürliche Kniefunktion zu reproduzieren. So wird zum ersten Mal:

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die natürliche Roll- Gleitbewegung

die axiale Rotation

die Ad/Abduktion

die Überstreckungshemmung



des Kniegelenks in einer Knieendoprothese integriert. Daraus resultieren einige Herausragende Eigenschaften:

Rollen, dann Gleiten: Durch das Rollen ist der Widerstand der Prothese bei der täglichen Belastung durch Gehen, Laufen, Stehen etc. sehr niedrig und minimiert damit den Materialverschleiß. Das ÆQUOS G1 Gelenk weist eine Oberflächenstruktur auf, die ein Rollen bis zu einer Beugung von ca. 30 Grad erreicht. Dadurch wird das Auftreten von Haftreibung und großer Scherbelastung des Polyethylens vermieden.



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Das Rollen ist eine nach hinten / posterior gerichteten Bewegung der Oberschenkelrollen auf dem Unterschenkel. Nur dieser Bewegung sind die Bänder und Muskeln in Ihren Funktionen angepasst. Da das ÆQUOS G1Kniegelenk diese Bewegung imitiert, kann das Kniesystem mit allen Komponenten funktionieren.


ÆQUOS G1 (a)
Herkömmliche Knieendoprothese (b)



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Die Rekonstruktion des Viergelenks erlaubt nach dem Rollen das Gleiten. Auch bei dem ÆQUOS G1Kniegelenk beginnt ab 30 Grad Beugung das Gleiten und dominiert ab ca. 60 Grad. Das Gleiten ist der Garant für eine hohe Beweglichkeit, sprich einer tiefen Beugung. Ist die Beweglichkeit des Knies vor der Operation deutlich eingeschränkt, so ist eine postoperative Verbesserung nur in einem bestimmten Rahmen möglich. Dies ist nicht im ÆQUOS G1 Kniegelenksystem begründet, sondern in den vorgeschädigten Bändern und Muskeln.

Die Prothese schützt durch ihr selbststabilisierendes Verhalten vor einem Überstrecken des Bandapparates.

Das ÆQUOS G1Kniegelenk erlaubt auch die axiale Rotation und die Ab/Adduktion. Diese Freiheiten wirken wie ein Stoßdämpfer und erlauben ein sicheres Gehen auch auf uneben
em Boden.

Damit kommt die Prothese ÆQUOS G1 Ihren Erwartungen an die nahezu vollständig wiederhergestellte natürliche Beweglichkeit des Kniegelenks und eine lange Lebensdauer optimal entgegen.

Der mit dem ÆQUOS -Kniesystem erreichte Grad der Reproduktion der natürlichen Kinematik hat zur Folge, dass Gleit- und Haftreibung als Ursache des Polyethylenverschleißes in der Phase der größten Belastung durch die wesentlich geringere Rollreibung ersetzt wird. Erstmalig verleihen anatomische Gelenkkonturen dem Implantat unter Belastung ein selbststabilisierendes Verhalten sowie eine Selbsthemmung gegen Überstrecken. Beides unterstützt und schont den Bandapparat und die knöcherne Verankerung.
Ein rasch wieder gewonnenes physiologisches Gangbild bei gleichzeitig hoher Stabilität und minimalem Verschleiß sind die Vorteile der ÆQUOS G1 Kniegelenkprothese.